The Sewer Rats SaarbrückenTHE SEWER RATS machen auf ihrer „Heartbreaks and Milkshakes“ in Saarbrücken Halt und haben DEGOVIC und THERE WILL BE NO JUSTICE als Support im Gepäck. Hierzu wird in das neueröffnete Studio 30 geladen. Sebastian, Booker vom Studio 30, hat uns vorab empfangen, um den Club vorzustellen. Nachdem nach dem Eröffnungswochenende im Dezember kurzfristig nochmals für Umbauten geschlossen werden musste, wurde nun am 2 Januar wiedereröffnet. Die ehemalige Disko bietet Bühnen auf zwei Ebenen, im Untergeschoss findet sich die Mainstage, im Obergeschoss kann man vor der Bühne auch an Tischen sitzen und es etwas gemütlicher angehen. In der Regel finden an den Wochenenden jeweils freitags und samstags vier Auftritte statt. An diesem Samstag nur drei Bands, da DR. GEEK & THE FREAKSHOW leider krankheitsbedingt ihren Auftritt absagen mussten.

DEGOVIC

Gegen 20:30 Uhr startet der Saarlouiser Singer-Songwriter, der normalerweise mit seine Band HELL HOE KITTI unterwegs ist, mit ein wenig „Smalltalk“ in den Abend. DEGOVIC unterhält sein Publikum nicht nur mit Gesang, sondern auch mit ein wenig tatsächlichem Smalltalk und Hintergründen zu den Songs, so z.B. „Assrocket Love“, welchen er für ein befreundetes Paar zur Hochzeit geschrieben hat. (Die Ehe hielt übrigens nicht.) Ein MATZE ROSSI Cover ist auch im Repertoire vorhanden – „Wenn das ein Film wär“. Und den Vergleich mit dem Original muss der Saarländer wahrlich nicht scheuen. Auch die selbstgeschriebenen Songs sind hörenswert, entlocken stellenweise, wie z.B. „Der Größte“ mit geschickt gesetzten Pausen, auch mal ein Lachen. Alles in allem ein gelungener Einstieg in den Abend.

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Setlist DEGOVIC:

Smalltalk
Assrocket Love
Wenn das ein Film wär (Matze Rossi Cover)
Watermark
Gehen – Bleiben
Der Größte
Spraypaint the walls (Pascow Cover)
Linoleum
Yoko Ono
I don’t mind (Defeater Cover)
Kahn vs. Kirk

THERE WILL BE JUSTICE

Das Quartett aus Rehlingen legt gegen 21:30 Uhr mit “Big Train Roll” los und zeigt damit aus gleich, in welche Richtung die Reise an diesem Abend geht. Klassischer Punk mit einem Schuss Rock ist angesagt und den bringt die Band um Sänger Manuel Seiwert ordentlich an den Mann. Es werden durchweg eigene Songs gespielt, bis auf das RAMONES Cover “Hey! Ho! Let’s go!”, welches den Auftritt von THERE WILL BE NO JUSTICE abgeschlossen hat.

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Die Band wirkt, als hätte sie wirklich Spaß am Auftritt und animiert das teilweise leider recht träge Publikum immer wieder zum Mitmachen, sei es durch ein einfaches ‘Wo sind die Hände’ oder auch ein Hinsetzen-und-Aufspringen.

Gitarrist Mexxi hat an die Frauen im Publikum gedacht und entblättert sich im Laufe des Auftritts immer mehr - was aber niemanden dazu verleiten sollte, sich von der Qualität der Musik ablenken zu lassen, denn diese ist tatsächlich sehr gut.

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Nach 16 regulären Songs und zwei Zugaben - da DR. GEEK & THE FREAKSHOW ausgefallen sind, war das Set etwas länger als ursprünglich geplant - ist dann erstmal Feierabend und es geht weiter mit den SEWER RATS.

Setlist THERE WILL BE NO JUSTICE:

Big Train Roll
44’ Blues
Cruisin
Too tough to die
Life comes knocking
Hot rod rebels
Just one day
I’m not you
Enjoy the night
Forget about me
Heart on fire
Sweet Mary
Girl of my dream
Shut up
The Story of Lucy
Don’t think twice
---------------------------------------------------
Seven days a week
Hey ho, let’s go (Ramones Cover)

THE SEWER RATS

Eine Band, die nach Rockabilly aussieht aber aus der Punk rauskommt. Und die mir bis zu diesem Abend völlig unbekannt war - leider kann ich da nur sagen. Die Kölner Ratten liefern eine unverschämt gute Show vor einem immer noch nicht viel tanzwütigerem Publikum. Passend zur Album Tour spielen sie das komplette “Heartbreaks and Milkshakes”, zusätzlich zu einigen älteren Songs und dem HANK WILLIAMS Cover “I saw the light”. Hier kommt mir wohl der Aufwachsen in einem Country-liebenden Haushalt zugute, da niemand im Publikum sonst den Country Sänger kannte. Das Lied selbst sollte jedoch auch allen JOHNNY CASH Fans ein Begriff sein, der es 1982 coverte.

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Die SEWER RATS sind gut aufgelegt, trotz der schneebedingt schwierigen Anfahrt aus München vom Gig am Abend zuvor, und unterhalten ihr Publikum bestens. Insbesondere die Umfrage, welches saarländische Bier denn nun das Beste ist, kommt gut an. Wir wissen nun auch, dass sie keine Fans des Sänger USHER sind, was sie mit dem Song “Rocket to Usher” eindrucksvoll ausdrücken. "PCH101" erinnert sehr an eine Punkversion von “Hotel California” von den EAGLES. Bei "Too punk for you" taut auch endlich das Publikum richtig auf und belohnt die Band mit einem Chor im Refrain.

Und offenbar gibt es auch einige Bands, die keine Freunde haben bzw mit denen man, aufgrund des dann drohenden Schicksals, nicht befreundet sein möchte, sind doch sowohl bei den SEWER RATS wie auch bei TURBONEGRO alle Freunde tot - “All my friends”.  Die Kölner bieten Songs für jede Lebenslage.

Und hoffentlich geben sie uns diese, trotz Touren im großen Stil in den USA, Japan, etc, bald wieder in der Nähe zum Besten! Denn in Anbetracht der Tatsache, dass der Schlagzeuger Aqua bis vor 3 Wochen noch der Gitarrist war und der Gitarrist Kalle damit neu, war das schon ein echtes Brett. (Sabrina)

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Setlist THE SEWER RATS:

PCH101
Danny has a date
I don’t like you (When your girl’s around)
(I would) run to the hills (for you)
All my friends
Knowledge
Heartbreaks and Milkshakes
Baseballs
El Garage
Rocket to Usher
I saw the light (Hank Williams Cover)
Utopia
I’m moving in with my parents (Again)
Hit the road
Too punk for you
---------------------------------------------------
Wild at heart
Waiting for a letter
Sick

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